Unser Analysenangebot


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  • Boden- und
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Teichwasser ist Lebensraum
Wasser ist für die Lebensbedingungen im Teich der wichtigste Faktor: Die Zusammensetzung des Wassers hat einen direkten Einfluss auf das Wachstum der Wasserpflanzen, die Entwicklung der Mikroorganismen und die Gesundheit der Fische. Die Überfrachtung eines Teiches mit Nährstoffen und das daraus resultierende unerwünschte Algenwachstum ist eines der Hauptprobleme insbesondere bei der Zierfisch-Haltung. Die stickstoffhaltigen Nährstoffe Nitrit, Nitrat und Ammonium, deren Konzentration immer möglichst gering sein sollte, spielen zweifellos eine wesentliche Rolle.

Während der viel beachtete Nitrat-Wert erst ab einer Konzentration von 50 mg/l wachstumshemmend auf Jungfische wirkt, schadet Nitrit schon ab 0,1 mg/l, indem es den Sauerstoff-Transport im Organismus der Fische beeinträchtigt.

Ammonium, das aus den Exkrementen der Fische, pflanzlichen und tierischen Proteinen und aus Harnstoff durch Einwirkung von Bakterien entsteht, sollte 0,1 mg/l nicht überschreiten. Bei pH-Werten oberhalb von 8 bildet sich daraus nämlich das fischgiftige Ammoniak.

Die Karbonathärte sollte 5 ° KH nicht unterschreiten. Karbonat ist als Kohlenstoffquelle unerlässlich für das Wachstum der Pflanzen und andererseits der wichtigste Stabilisator für den pH-Wert, der abhängig von den biologischen Prozessen im Teich schwankt. Tagsüber, wenn die Pflanzen unter Einwirkung des Sonnenlichts wachsen (Photosynthese oder allgemeiner Assimilation) steigt der pH-Wert, nachts, wenn die Pflanzen Biomoleküle zur Energiegewinnung aufspalten (Dissimilation), sinkt der pH. Ein zu stark schwankender pH-Wert bedeutet Stress für die im Teich lebenden Organismen. Er sollte immer zwischen 6 und 8 liegen, kurzfristige Über- oder Unterschreitungen sind im allgemeinen unkritisch.

Phosphat ist wie Nitrat und Ammonium ein Nährstoff für Wasserpflanzen und Algen. Sehr hohe Phosphat-Werte misst man nicht sehr häufig im Teich, das liegt in der Regel an der bei Koi-Teichen sehr guten Sauerstoff-Versorgung. Dann bildet nämlich Phosphat mit Eisen ein unlösliches Salz, das sich im Sediment absetzt. Bei Sauerstoffmangel kann allerdings Phosphat wieder aus dem Sediment freigesetzt werden.

Sauerstoff ist wichtig für viele Lebensvorgänge. Nahezu alles organische Material wie abgestorbene Pflanzen, Exkremente der Fische usw. wird in der Regel durch Bakterien mit Sauerstoff umgesetzt. Daraus entstehen als Endprodukte Nitrat, Phosphat und Kohlendioxid, das mit Wasser Kohlensäure und daraus Karbonat bildet. Diese aeroben Zersetzungsvorgänge kann man im Labor imitieren und erhält über den so genannten chemischen Sauerstoffbedarf (CSB) eine Information über die Belastung des Wassers mit gelösten organischen Verbindungen. Ist deren Konzentration zu hoch, kann der Teich mit Sauerstoff unterversorgt sein, zu viele Fische enthalten, zuviel Futter im Teich sein oder viel absterbendes Pflanzenmaterial.

Zu Beginn der Teichsaison empfiehlt sich eine umfassende Analyse des Teichwassers, um Klarheit zu haben darüber, welche Nährstofffrachten man über den Winter in die neue Saison geschleppt hat und Maßnahmen ergreifen kann, bevor die unerwünschten Folgen eintreten.


Erst nach einer Analyse können Sie wirklich sicher sein, was Ihr (Teich-) Wasser und Ihr Boden wirklich enthalten.

 


 

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